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Der Legende nach ist der Kultstein, ein Melatihbauwerk, rund 4000 Jahre alt.
Verschiedene Funde im Bereich der Kulturanlage reichen von der ausgehenden Jungsteinzeit bis zur früheren und späteren Bronzezeit zurück. Neben Tongefäßfragmenten und Tonscherben, ist ein weiterer besonderer Fund ein von Menschenhand aufgestellter Menhir, der sich in der Nähe der behauenenen Steinanlage befindet. Diese archäologischen Funde sind die ältesten im Mürztal, wodurch man davon ausgeht, dass es bereits zur Bronzezeit eine Art Siedlung in der Region gegeben hat. 

Es ist auch heute noch nicht vollends klar, was für einen Sinn das Steinbauwerk hatte. Heimatforscher gehen davon aus, dass sich im Mürztal durch seine abgelegene Lage eine eigene Kultur etabliert hat, da Riten lange Zeit unbeeinflusst blieben. Derartige Bauwerk dienten weniger als Ressource, sondern wurden als Altare und Opferstätten benutzt. 
Kultstätten, wie es auch der Kultstein ist, wird heutzutage oft als Kraftort bezeichnet, da diese angeblich Resonanzen in uns auslösen, die wir als etwas Besonderes erleben. Inwiefern sich dies äußert, ist bei jedem unterschiedlich.

Der Kultstein ist heutzutage ein beliebtes Wanderziel, der - außer bei Schnee - ganzjährig besucht werden kann.